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Typische Touristenfallen in Rom – 11 Situationen, die Touristen teuer kommen

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Typische Touristenfallen in Rom – 11 Situationen, die Touristen teuer kommen

Rom ist die Ewige Stadt – aber manche Fallen dort sind erschreckend kurzlebig erfolgreich. Wir nennen dir elf konkrete Situationen, in denen Touristen täglich Geld verlieren, und wie du sie mit wenig Aufwand umgehst.

Jonas Reuter Juni 2026 10 Min. Lesezeit
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Vor Ort recherchiert
Redaktionell unabhängig
Aktuell geprüft 2026

1. Restaurants direkt am Kolosseum und am Forum Romanum

Touristisches Fressen in erster Reihe: Direkt vor dem Kolosseum verlangen viele Restaurants für eine einfache Pasta 22–35 Euro. Ein halber Kilometer weiter im Stadtviertel Testaccio oder Celio bekommst du eine bessere Carbonara für 10–14 Euro. Faustregel: Keine Touristen in einem Restaurant = gute Qualität und faire Preise.

2. Inoffizielle Taxis (Abusivi) am Flughafen

Männer in schwarzen Jacken bieten am Ausgang von Fiumicino günstige Fahrten in die Stadt an – landen aber oft bei 80–100 Euro. Die offiziell regulierten weißen Taxis haben Festpreise: 50 Euro von Fiumicino, 30 Euro von Ciampino. Immer auf das Taxameter bestehen, bevor man einsteigt.

3. Der Mönch mit dem Rosenkranz

Besonders am Pantheon, auf der Piazza Navona und vor dem Vatikan: Männer in Mönchskutten verteilen gratis Rosenkränze oder Gaben – und verlangen danach eine 'Spende'. Das sind keine Mönche. Echte Franziskaner betteln nicht auf der Straße. Annehmen und nicht stehen bleiben.

4. Kaffee im Sitzen zahlen – der unerwartete Aufschlag

In vielen römischen Bars und Cafés gibt es zwei Preiszonen: Stehend an der Theke (Prezzo al banco) und sitzend am Tisch (servizio al tavolo). Der Unterschied kann 200–400% betragen. 1,20 Euro Espresso im Stehen vs. 4,50 Euro sitzend – das ist legal, muss aber gut sichtbar ausgehängt sein. Vor dem Bestellen immer die Preisliste prüfen.

5. Trevi-Brunnen: Umarmungsbilder mit Kostümierten

Personen in Gladiatorenkostümen oder als antike Römer verkleidet bieten Fotos an – danach folgt die Rechnung von 10–20 Euro. Gleiches gilt für ähnliche Kostümierte am Kolosseum oder am Pantheon. Kein Foto = kein Geld. Einfach freundlich ablehnen und in sicherem Abstand fotografieren.

6. Vatikan: Führerangebote außerhalb der Mauer

Vor den Vatikanischen Museen bieten Männer auf der Straße geführte Touren für 30–60 Euro an. Manche dieser Führungen beginnen nicht bei den Museen, sondern bei überteuerten Souvenirläden. Offizielle Führungen bucht man über das Vatikan-Portal (museivaticani.va) – oft mit fast identischen Preisen und garantierter Legitimität.

7. Souvenirs mit falschen Preisen

Souvenirläden rund um das Kolosseum und die Piazza Navona haben zwei Geschwindigkeiten: laminierten Produkte ohne Preis oder mit kleiner Schrift. Frage immer den Preis, bevor du das Produkt in die Hand nimmst. Im Stadtteil Prati oder im San Lorenzo-Viertel sind identische Magnete und Drucke deutlich günstiger.

8. Wasser aus der Flasche kaufen

Rom hat mehr als 2.500 öffentliche Trinkwasserbrunnen ('Nasoni'), deren Wasser exzellent schmeckt und völlig kostenlos ist. Eine 0,5-Liter-Flasche an einem touristischen Kiosk nahe dem Kolosseum kostet 2,50–4 Euro. Einfach eine leere Flasche mitbringen und an Nasoni auffüllen.

9. Die Platzkarte im Hochgeschwindigkeitszug

Wer mit dem Frecciargento oder Frecciarossa von Rom nach Florenz oder Neapel fährt, muss eine Platzkarte kaufen – ein normales Ticket ohne Platzkarte wird von Kontrolleuren beanstandet und kann mit Zuschlägen enden. Im Trenitalia-System immer darauf achten, dass 'Posto incluso' auf dem Ticket steht.

10. Taschendiebstahl in der Metro (Linie A)

Die Linie A verbindet Stazione Termini mit dem Vatikan und der Spanischen Treppe – die touristischste Linie Roms. Organisierte Gruppen nutzen das Gedränge an der Termini und an der Stazione Spagna. Rucksack vorne, Telefon tief in der Tasche. Auffälliges Anrempeln ist oft Absicht.

11. Gratisangebote auf der Piazza Navona

Personen auf der Piazza Navona bieten manchmal 'kostenlose' Skizzen oder Karikaturen an – erst nach Fertigstellung kommt die Rechnung von 15–30 Euro. Auch hier: Annehmen heißt zahlen. Schau dir lieber die echten Straßenkünstler an, die Preisschilder aufhängen.

Rom ist eine der schönsten Städte der Welt, und mit diesen elf Hinweisen lässt du sie so erleben, wie sie wirklich ist: prachtvoll, lebendig und – mit dem richtigen Wissen – sehr bezahlbar.

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